Der beste Barkeeper der Stadt
07. Juli 2020

Benito Zarraquinos ist die Institution im Nachtleben der Stadt. Vor mehr als 25 Jahren startete der Barkeeper seine Karriere im Lotsenviertel. Vor etwa 10 Jahren wanderte der geborene Spanier mit seiner legendären Kneipe ins alte Zollhaus direkt hinter der Klappenbrücke. Drei Fragen in der "Kiste"

Wer bist du und was machst du?

Ich bin Benito Zarraquinos und betreibe die Cocktail- und Tapas-Bar „Die Kiste“ im Alten Fischereihafen. Mittlerweile sind wir seit fast 10 Jahren in der Lokalität in der Kapitän-Alexander-Straße, davor waren wir im Lotsen-Viertel. Die Kiste gibt es seit 1992 und im Jahr 1994 habe ich – damals noch bei dem Vorbesitzer – angefangen, als Schüler auszuhelfen. 2002 habe ich Die Kiste dann übernommen. Geboren wurde ich in Spanien, genauer gesagt in Galizien, bin aber in Cuxhaven aufgewachsen und hier auf das Amandus-Abendroth-Gymnasium zur Schule gegangen, wo ich 1995 auch mein Abitur gemacht habe. Ich selber bin seit 15 Jahren verheiratet und habe zwei Kinder, die 16 und 11 Jahre alt sind.

Seit rund 20 Jahres betreibst du DIE KISTE und damit eine der kultigsten Bars in Cuxhaven. Was macht DIE KISTE aus? Warum kommen die Gäste gern zu dir?

Wir legen viel Wert auf eine hohe Qualität, was unsere Gäste zu schätzen wissen. Zudem habe ich ein sehr aufgeschlossenes, authentisches und herzliches Team hinter mir, was auch die Kiste und unser Konzept aus macht. Und die Tapas, die wir hier anbieten und die meine Mutter zubereitet sind bis über die Grenzen von Cuxhaven hinaus bekannt. Wir sind uns immer treu geblieben und setzen auf Kontinuität, das heißt, nur weil etwas gerade Trend ist, landet es nicht automatisch auch auf unserer Karte. Die Kontinuität wurde einzig dadurch unterbrochen, dass wir die Location gewechselt haben: Die Bar in der Ecke vom Hafen hatte ich schon immer ins Auge gefasst – die entsprach schon immer meiner Vorstellung von einer geilen Bar, einer coolen Spelunke, die einfach Stil hat. Als die damaligen Betreiber dann jemanden gesucht haben, der die Kneipe übernimmt, habe ich nicht gezögert. Ich mag einfach die Atmosphäre am Hafen hier, die Menschen, das Hafenflair.

Was wünschst du dir für die Zukunft des Alten Fischereihafens?

Der Hafen ist eine schöne, sehr atmosphärische Ecke, die leider nicht mehr so genutzt wird wie früher. Ich finde die Idee sehr gut, die historischen Gebäude gastronomisch zu beleben. Ich freue mich jedenfalls darauf, dass in der Gegend etwas Neues passieren soll. Als wir hierher kamen, waren wir die Einzigen hier hinten in der Ecke und ich finde es schön, ein paar Nachbarn zu bekommen, mit denen man dann auch gemeinsam etwas auf die Beine stellen kann. Ich kann dazu nur sagen: Wenn man’s nicht falsch macht, macht man’s richtig. Und dann läuft das auch ...

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